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So gelingt Dir der Einstieg in deinen Traumjob

Wir haben dir hilfreiche Tipps zusammengestellt, die Dich auf deinem Weg zum Traumjob unterstützen.

Bewerbung vorbereiten

Was genau macht eine gute Bewerbung aus?

Genau lesen

Bevor Du dich auf eine Stellenausschreibung bewirbst, lies die Stellenanzeige genau durch! Passt Du auf das Anforderungsprofil? Erfüllst Du notwendige Kriterien? Aber auch: Entspricht dieser Job deinen Anforderungen?

Recherche

Wenn dir eine Stellenanzeige zusagt, erkundige Dich bspw. über das Internet über den Arbeitgeber, das Unternehmen, über die Inhalte deines potentiellen zukünftigen Arbeitgebers. Wenn Du gut über den Job Bescheid weißt, kommt dir das in einem Vorstellungsgespräch nur zugute!

Vollständigkeit

Achte ganz genau darauf, dass Du alle erforderlichen Unterlagen abgibst. Im Allgemeinen sind die Mindestanforderungen ein Anschreiben, der Lebenslauf und Zeugnisse. Weitere Zertifikate o. ä. benötigst Du nicht, deshalb sieh erst einmal davon ab, solche Zusätze mit abzugeben.

Kontaktdaten

Neben der Vollständigkeit deiner Unterlagen ist es sehr wichtig, dass deine angegebenen Kontaktdaten vollständig und korrekt sind. Wie soll Dich ein potentieller Arbeitgeber telefonisch zum Vorstellungsgespräch einladen, wenn deine Kontaktdaten falsch angegeben sind?

Aktualität

Deine Bewerbungsunterlagen müssen unbedingt aktuell sein! Der letzte Arbeitgeber fehlt, es gab mal wieder eine Rechtschreibreform und dein Anschreiben entspricht noch dem Standard von 1996, oder Du bist mittlerweile umgezogen? Achte genau darauf, dass deine Bewerbung auf dem neusten Stand ist.

Sauberkeit

Solltest Du zum Vorstellungsgespräch weitere Unterlagen mitbringen, kontrolliere noch einmal, ob diese ordentlich aussehen. Gleiches gilt auch für elektronische Bewerbungsunterlagen: Wenn deine Bewerbungsunterlagen auffallend formatiert oder verzerrt sind, wirkt das auf deinen potentiellen Arbeitgeber eher unachtsam und kommt nicht gut an.

Lebenslauf gestalten

Wie sollte ein Lebenslauf aufgebaut sein?

Gliederung

Das Wichtigste an einem Lebenslauf ist zunächst der formale Aufbau. Durchgesetzt hat sich in der heutigen Zeit ein tabellarischer Lebenslauf, dieser einen einfachen und übersichtlichen Aufbau aufweist. Hierbei solltest Du auf eine sinnvolle Gliederung achten. In der Regel werden persönliche Daten, der berufliche Werdegang, Ausbildung und Schulabschluss, Akademische Abschlüsse sowie Praktika und Sonstige Kenntnise aufgeführt.

Kurz & Prägnant

Viele glauben, dass stupides Auflisten von Erfahrungen und Qualifikationen für einen guten Lebenslauf ausreicht. Doch das tut es nicht. Zu jeder beruflichen Station solltest Du kurz und knapp Aufgabenbereiche ergänzen, damit sich der Personaler ein Bild davon machen kann, welche Tätigkeiten Du in deinem Job ausgeübt hast. Hierbei solltest Du jedoch versuchen alles kurz und prägnant zu halten – für detailliertere Ausführungen dient das Anschreiben.

Entsprechende Länge

Ein Lebenslauf sollte nicht länger als zwei Seiten sein. Hier ist allerdings zwischen Berufseinsteigern und Berufserfahrenen zu unterscheiden: Wer bereits einige Stationen auf seinem beruflichen Werdegang vorzuweisen hat, gibt auch mehr Punkte auf seinem Lebenslauf an. Dennoch solltest Du auch darauf achten, dich auf die für die Stellenausschreibung relevanten Jobs zu konzentrieren.

Optische Gestaltung

Es gibt unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten für deinen Lebenslauf. Für kreative Berufe wird beispielsweise oft ein kreativer Lebenslauf verlangt. Hierbei solltest Du aber darauf achten, dass die Gestaltung deines Lebenslaufs der gewünschten Position entspricht. Außerdem solltest Du immer kontrollieren, ob dein Lebenslauf ansehlich und richtig formatiert ist.

Moderner Lebenslauf

Klassischer Lebenslauf

Anschreiben formulieren

Welche Aspekte gehören in ein gutes Anschreiben?

Persönlichkeit

Individualisere dein Anschreiben entsprechend der ausgeschriebenen Stelle und gehe dort auf deine Persönlichkeit ein. Recherchiere vorab welche Merkmale für die gewünschte Postion relevant sind und verdeutliche, welcher dieser Merkmale Du vorweisen kannst.

Kompetenzen

Im Gegensatz zum Lebenslauf liegt beim Anschreiben der Fokus auf Inhalten und Skills die Du während vorheriger Tätigkeiten erlernen oder ausbauen konntest. Beziehe Dich also bereits im Anschreiben auf Tätigkeitsbereiche und Kompetenzen. Vermittle dem Personaler ein klares Bild deiner Erfahrungen.

Alleinstellungsmerkmal

Was macht Dich besonders und hebt Dich von der Masse ab? Du solltest hervorheben wer Du bist, was Du kannst aber auch was Du von dieser Position erwartest und wohin Dich diese Chance bringen soll. Mache deutlich, warum ausgerechnet DU die richtige Person für die gewünschte Postion bist.

Aufbau

Rechtschreibung, Grammatik und Ausdruck sind sehr wichtige Punkte bei einer Bewerbung! Korrigiere daher lieber einmal mehr auf Fehler oder bitte jemanden deine Unterlagen gegenzulesen. Wichtig ist auch, dass Du deine Bewerbung an einen Ansprechpartner richtest. Solltest Du keinen direkten Ansprechpartner finden, ist es immer sinnvoll an die Personal- oder Recruiting-Abteilung zu adressieren.

Anschreiben

Das Vorstellungsgespräch

Wie bereitet man sich am Besten auf ein Vorstellungsgespräch vor?

Erscheinungsbild

Ganz wichtig ist ein gepflegtes und sauberes Erscheinungsbild. Daneben musst Du aber auch beachten, dem Job entsprechend zu erscheinen. Je nach Tätigkeit und Position unterscheidet sich oftmals die Arbeitskleidung, dies solltest Du bei der Wahl deiner Kleidung für das Vorstellungsgespräch beachten.

Pünktlichkeit

Bei einem Vorstellungsgespräch zu spät zu kommen, kann noch vor der Begrüßung schon das Ausscheiden bedeuten. Informiere Dich früh genug über die Verkehrslage, wenn Du mit dem Auto fährst; solltest Du mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, plane Verspätungen mit ein, sodass Du es trotzdem noch pünktlich schaffst.

Informiert sein

Informiere Dich vor deinem Vorstellungsgespräch bereits einschlägig über deinen potentiellen Arbeitgeber. Eigne dir Wissen über das Unternehmen an bspw. über den Aufbau und die Struktur des Unternehmens, aber auch über Keyfacts zu deiner gewünschten Position. Zu guter Vorbereitung gehört auch, auf die meisten Fragen eine gute Antwort geben zu können. Hierfür kannst Du dich vorab über typische Fragestellungen informieren und dir die passende Antwort notieren.

Körpersprache & Artikulation

Jeder ist bei einem Vorstellungsgespräch nervös, dennoch solltest Du versuchen dich zu beruhigen und selbstbewusst, sowie selbstsicher zu erscheinen, jedoch nicht arrogant oder zu sehr von dir selbst überzeugt – Denn Personaler achten besonders auf deine Körpersprache und Artikulation. Bleibe also authentisch, wirke sympathisch und kompetent. Versuche Dich bestmöglich zu präsentieren, aber bleibe dabei du selbst.

Ablauf

Die meisten Vorstellungsgespräche werden nach einem gewissen Schema geführt. Sie beginnen mit Smalltalk, bspw. über die Anreise, um den Gesprächsbeginn aufzulockern. Anschließend folgt eine kleine Vorstellungsrunde, sowohl zum Unternehmen als auch zu den einzelnen Teilnehmer, hierbei wirst auch Du dich vorstellen müssen. Es ist wichtig, dass Du aufmerksam zuhörst und den Blickkontakt hälst. Auch kannst Du zwischendurch bereits Fragen stellen, das zeigt Interesse und Aufmerksamkeit deinerseits.

Warum ich?

Das Wichtigste bei einem Vorstellungsgespräch ist jedoch auf die Frage “Warum sollten wir ausgerechnet Sie einstellen?” eine Antwort parat zu haben. Nach deiner Recherche über diese Stelle solltest Du genau wissen, mit welchen Stärken und Qualifikationen Du die beste Wahl für diesen Job bist. Stelle immer wieder bei dieser Ausführung die Verbindung zum Unternehmen her und beziehe Dich auf das Anforderungsprofil der Stellenausschreibung.

Tarifvertrag BAP

Was ist das eigentlich?

Der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (kurz BAP) vertritt die Branche der Personaldienstleister sowohl auf nationaler, europäischer als auch internationaler Ebene. Er setzt sich dafür ein, die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder zu wahren und zu fördern. Geltende Tarifverträge unterliegen den Vorgaben des Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister und sichern hierdurch Mindeststandards.

Der BAP-Tarifvertrag regelt bundesweit die tarifwerklichen Bestimmungen von Zeitarbeit und besteht aus drei Tarifverträgen: einem Manteltarifvertrag, einem Entgeltrahmentarifvertrag und einem Entgelttarifvertrag.

Der Manteltarifvertrag (MTV) hält die allgemeinen Rahmenbedingungen des Zeitarbeitsverhältnisses fest, er regelt Beginn und Ende des Beschäftigungsverhältnisses und die Arbeitszeit. Bei einem Arbeitsverhältnis in Vollzeit ist darin die monatliche Arbeitszeit, die Zeiten von täglichem Arbeitsbeginn und Feierabend, Regelungen zu Pausen und Mehrarbeit, genauso wie Nacht- und Feiertagsarbeit oder Bereitschaftsdienst zu finden. Ebenso umfasst er die Zahlung von Zuschlägen, Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld als auch Urlaubsansprüche und die Einrichtung von Arbeitszeitkonten.

Der Entgeltrahmentarifvertrag (ERTV) zählt zu den Vergütungstarifverträgen und wird auch Lohn- und Gehaltstarif genannt. Er legt die entgeltlichen Rahmenbedingungen, genauer die Mindestbedingungen der Entgelte für den Arbeitnehmer, fest. Er beinhaltet die Eingruppierungsgrundsätze und ein Entgeltgruppensystem nach der tatsächlich ausgeübten Tätigkeit. Differenzierungsmöglichkeiten durch Erfahrungszuschläge sind je nach Dauer des Einsatzes beim Kunden möglich.

Auch der Entgelttarifvertrag (ETV) zählt wie der Entgeltrahmentarifvertrag zu den Vergütungstarifverträgen, hierbei jedoch werden die Stundenentgelte auf Basis der 35-Stunden-Woche festgelegt. Im Entgelttarifvertrag werden die konkreten Mindestentgelte für jede Entgeltgruppe festgelegt – er ist somit an den Mindestlohn gebunden.

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